die GEW RLP
Mitglieder

Auskünfte zum TVöD und zum Streik erteilen:     

Peter Blase-Geiger
Tel.: 06131-2898819

Bernd Huster              
Tel.: 0261-1332880

Udo Küssner
Tel.: 06131-2898815



TVöD

Der Tarifvertrag öffentlicher Dienst (TVöD) gilt seit dem 1. Oktober 2005 für alle Beschäftigten beim Bund und bei den Kommunen. Er hat den bis dahin geltenden BAT abgelöst. Am 27.7.2009 haben sich die Gewerkschaften und die kommunalen Arbeitgeber nach einer langwierigen Tarifauseinandersetzug darauf geeinigt,  für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst eine neue Entgeltordnung und eine eigene Entgelttabelle zu schaffen. Darüber hinaus wurden Vereinbarungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung getroffen.


Die aktuellen Regelungen zur Altersteilzeit finden Sie hier.

Weitere Infos zum TVöD einschließlich der gültigen Entgelttabellen erhalten Sie auf der Homepage der GEW Bund.


 

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TVöD: Tarifeinigung bringt mehr Geld

Am Ende des dritten Verhandlungstages haben sich die Tarifparteien nach zähem Ringen auf einen Kompromiss verständigt. Er umfasst eine Gehaltssteigerung in drei Schritten um insgesamt 6,3 Prozent. Am Ende der zweijährigen Laufzeit werden alle Tabellenwerte um 6,42 Prozent höher liegen als am 29. Februar 2012. Die einzelnen Schritte: 3,5 Prozent ab 1. März 2012, weitere 1,4 Prozent zum 1. Januar 2013 und noch einmal 1,4 Prozent zum 1. August 2013. Damit steigen die Einkommen der Beschäftigtem des Bundes und der Kommunen innerhalb der ersten zwölf Monate um 4,9 Prozent.

Die Tarifkommissionen der Gewerkschaften haben diesem Angebot der Arbeitgeber nach langen und heftigen Diskussionen zugestimmt ....
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12.000 Streikende in Mainz -
Druck auf die kommualen Arbeitgeber wächst!

Weit mehr Kolleginnen und Kollegen als erwartet haben sich heute an einem landesweiten Warnstreik beteiligt, zu dem ver.di und die GEW die Beschäftigten bei den Kommunen aufgerufen hatten. Allein 12.000 Streikende, darunter mehr als 1.000, die einem Aufruf der GEW gefolgt sind,  haben sich dabei in Mainz an einer Demonstration mit anschließender Kundgebung beteiligt. Die große Streikbereitschaft zeigt, dass die Beschäftigten von den Arbeitgebern in der dritten Verhandlungsrunde, die morgen in Potsdam beginnen wird, ein deutlich besseres Angebot erwarten. Auch die Rednerinnen und Redner der Kundgebung - unter ihnen Norbert Hocke vom Hauptvorstand der GEW - forderten ein deutlich verbessertes Angebot, anderenfalls kündigten sie eine Urabstimmung über unbefristete Streiks an. Bei strahlendem Sonnenschein zeigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die aus allen Landesteilen nach Mainz gekommen waren, nicht nur gut gelaunt, sondern auch hoch motiviert weiterzukämpfen.
bh

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Das kleine Streik-ABC als Download

Die Tarifrunde 2012 steht vor der Tür. Die Beschäftigten hoffen auf eine ordentliche Gehaltssteigerung und stellen sich zugleich die Frage "Wird es zu Warnstreiks oder gar weitergehenden Arbeitskämpfen kommen?" und wenn ja "Was eigentlich sind meine Rechte und Pflichten in einem Arbeitskampf?" Um Antworten auf diese Fragen zu geben, hat die GEW die Broschüre "Das kleine Streik-ABC" veröffentlicht. Wir freuen uns, Ihnen die Datei an dieser Stelle als PDF-Datei zur Verfügung stellen zu können.
pbg

» Streik_ABC.pdf

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Elterninformation zum Warnstreik

Ein Streiktag hat für viele Eltern zur Folge, dass sie an diesem Tag ihr Kind oder ihre Kinder anderweitig unterbringen müssen. Teilweise kann das zu Problemen führen und manchmal richtet sich der Ärger, der dann enstehen kann, gegen die Streikenden. Diese wollen aber mit ihrem Streik nicht die Eltern treffen oder bestrafen, sondern die Maßnahme ist ihre einzige Möglichkeit in einer für sie wichtigen Auseinandersetzung gegenüber den kommunalen Arbeitgebern Druck aufzubauen. Deshalb kann es sinnvoll sein, die Eltern vorab in einem Gespräch oder einer schriftlichen Mitteilung über die Forderungen der Gewerkschaften, den Streik und dessen Bedeutung für die Beschäftigten bei den Kommunen zu informieren. So kann vielleicht erreicht werden, dass Eltern das Vorhaben tolerieren oder sogar unterstützen. Die GEW hat einen Musterbrief verfasst, den Sie - abgestimmt auf die besondere Situation - gerne als Grundlage für eine Elterninformation verwenden können.

bh

» Elternbrief_Warnstreik.doc

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Über tausend Beschäftigte folgen Warnstreikaufruf in Ludwigshafen

Ludwigshafen, 5.März 2012. Die Auseinandersetzungen um die Tarifrunde 2012 haben begonnen: Weit über tausend Beschäftigte des öffentlichen Dienstes folgten dem Aufruf von GEW und Ver.di am heutigen Montag und versammelten sich zum Warnstreik in Ludwigshafen. Mit dabei waren auch die MitarbeiterInnen aus den Kindertagesstätten, so dass alle Einrichtungen der Stadt geschlossen blieben. 

Nachdem es noch in der Nacht in weiten Teilen von Rheinland-Pfalz geregnet hatte, zeigte sich pünktlich zum Kundgebungsbeginn, dass auch der liebe Gott ein GEWerkschafter sein muss: Alle TeilnehmerInnen blieben trocken und die Stimmung war dementsprechend gut.

Während der Kundgebung untermauerten die RednerInnen die gewerkschaftlichen Forderungen nach 6,5 % mehr Lohn, mindestens aber 200 €. Extra aus Berlin angereist, begeisterte u.a. Achim Meerkamp vom Ver.di-Bundesvorstand mit einer grandiosen Rede.

StreikteilnehmerInnen und Veranstalter zeigten sich hoch zufrieden mit dieser Auftaktveranstaltung und signalisierten, falls nötig, dauerhafte Kampfbereitschaft.
pbg/sb

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Überaus erfolgreicher Warnstreiktag in Mainz

Mainz, 5 März 2012. Auch in Mainz folgten am heutigen Montag weit über tausend Menschen dem Warnstreikaufruf der Gewerkschaften. So blieben beispielsweise nahezu alle Kindertagesstätten geschlossen. Nachdem sich die Streikenden im Kulturzentrum gestärkt hatten, zogen sie in einem Demonstrationszug zum Kundgebungsort am Deutschhausplatz. 

Klaus-Peter Hammer, Vorsitzender der GEW Rheinland-Pfalz, forderte für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst einen gerechten Lohn für ihre wertvolle Arbeit und hervorragenden Leistungen. In diesem Zusammenhang hob er hervor, dass es keine bessere Investition in unsere Zukunft geben könne, als in die Arbeitsbedingungen der KollegInnen vor Ort. Die komplette Rede von Klaus-Peter Hammer haben wir Ihnen als PDF-Datei beigefügt.

Auch in Mainz machten die TeilnehmerInnen deutlich, dass, sollte sich die Arbeitgeberseite einem angemessenen Abschluss beharrlich verweigern, sie zu weiteren und umfangreicheren Streikmaßnahmen bereit wären. 
pbg/sb

» Streikrede 050312.pdf
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Fortbildung Gesundheitsförderung in Kindertagesstätten

Zahlreiche Erzieherinnen und Erzieher haben sich an einem Fortbildungstag zum Thema Gesundheitsförderung in Kindertagesstätten beteiligt,den die GEW für ihre Mitglieder in Personalräten bei Kommunen am 4. November im Erbacher Hof in Mainz durchgeführt hat. Zwei Jahre waren vergangen, nachdem die Gewerkschaften ver.di und GEW am Ende eines langen Arbeitskampfes den Gesundheitsschutz für die Beschäftigten in den Sozial- und Erziehungsberufen bei den Kommunen erstmals tarifvertraglich geregelt hatten. Deshalb galt es zunächst eine Art Zwischenbilanz zu ziehen und festzustellen, wie es mit der betrieblichen Gesundheitsförderung  in den einzelnen Kommunen voran gegangen ist. Darüber hinaus standen alle rechtlichen Aspekte im Mittelpunkt:  Antje Stöwesandt, Expertin der Unfallkasse Rheinland-Pfalz (UK), erläuterte zunächst  die  einschlägigen gesetzlichen und tariflichen Bestimmungen, wobei sie die unterschiedlichen Aufgabengebiete der beteiligten Personen und Institutionen, zu denen beispielsweise auch Betriebsärzte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Sicherheitsbeauftragte, Arbeitsschutzausschüsse, ....

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